I need that song, those trusty chords could pull me trough...
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"Without Music,
Live would be a Mistake!"

Nicht ich

ich lache,
ein lautes lachen,
ein überzeugendes lachen,
ein bedeutungsloses lachen.

die welt sieht mich
und sie hält mich für glücklich.

Frohnatur,
so nennen sie mich.

ich lache,
und würde doch viel lieber weinen.

Ich erzähle,
lebendige Erzählungen,
amüsante Erzählungen,
belanglose Erzählungen.

die welt sieht mich
und hält mich für unbeschwert.

Pausenclown,
so nennen sie mich.

Ich erzähle,
und würde doch viel lieber schreien.

Ich tröste,
ruhige, tröstende worte,
aufbauende, tröstende worte,
inhaltslose, tröstende worte.

die welt sieht mich
und hält mich für ausgeglichen.

Freundin,
so nennen sie mich...

Ich tröste,
und würde doch viel lieber getröstet werden...

 

Für die Anderen,
und doch nur für mich

 

fällen wir unsere entscheidungen für uns,
oder doch nur, um von unsrer umwelt anerkannt & geliebt zu werden?
und selbst wenn wir die entscheidungen aufgrund dessen treffen sollten,
tun wir es dann nicht eigentlich doch für uns selbst?

schweigen,
um nicht aufzufallen,
um nicht zu stören,

reden,
um sich mitzuteilen,
um zu unterhalten,

schreien,
um sich luft zu machen
um emotion zu zeigen,

wir machen soviel mit anderen,
und für andere,
und doch nur für uns,
nur eine sache tun wir uneigennützig,
lieben,
lieben tun wir für niemanden,
nicht einmal für uns selbst.

 

Der sterbende Schwan

 

leid
in den augen

angst
vor der ungewissheit

schmerz
tief in der seele

trauer
dass es vorbei sein soll

sehnsucht
nach dem ende

hoffnung
auf einen neuanfang

mit würde sinkt das weiße haupt
still verlischt der letzte atemzug

 

Ich weiß

 

ich weiß noch,
wie du zum ersten mal auf inlinern standerst,
wacklig und doch besser als ich.
ich weiß noch,
wie wir sonntags den wald eroberten,
nur du&ich, auf den spuren der räuber.
ich weiß noch,
wie ich gebannt deinen geschichten lauschte,
von deinem urgroßvater dem halbriesen.
ich weiß noch,
genau, wie du rochst wenn du aus dem regen kamst,
nach lederjacke und sicherheit.
ich weiß noch,
wie alle immer sagten ich sei dir aus dem gesicht geschnitten,
ich hätte deine augen.
ich weiß noch,
wie oft du vor dem computer saßt und dich aufgeregt hast,
weil etwas nicht funktionierte wie du es wolltest.
ich weiß noch,
dass ich von dir gelernt habe was korea ist,
wie cola-bier schmeckt und wie man schnitzt.
ich weiß noch,
wie wir um die wette zeichneten um uns gegenseitig zu benoten,
du warst immer der bessere.
ich weiß noch,
wie wir auf unseren fahrrädern
die straßen unsicher gemacht haben.
ich weiß noch,
wie ich mit dir in der kleinsten kinovorstellung der welt war
ich weiß noch,
dass ich bei könig der löwen an deiner schulter geweint habe.
ich weiß noch,
wie du mich mit ausgekugelter schulter auf dem gepäckträger
nach hause transportiert hast.
ich weiß noch,
wie du mich georfeigt hast
- als ich mich im urlaub aus dem staub gemacht habe -
weil du dir solch sorgen machtest.
ich weiß noch,
wie du mir das schwimmen im meer gelernt hast
und das fahrradfahren auf dem feldweg.

ich weiß auch,
dass ich dich in den letzten jahren nicht glücklich gemacht habe,
ich weiß auch,
dass ich oft unrecht hatte,
ich weiß auch,
dass ich es dir sehr schwer gemacht habe &
wie oft du wegen mir traurig warst

jetzt,
jetzt,
weiß ich das alles,
aber jetzt,
jetzt
ist es zu spät.

jetzt
wo ich endlich zu schätzen weiß was du mir gegeben hast,
jetzt werde ich dir nie mehr in die augen sehen
und mich entschuldigen können.

 

Ich will nicht

 

trauer ist etwas seltsames,
am anfang verbrennt sie einen mit ihrer eisigen kälte von innen,
ist durchgehend präsent,
und fühlt sich gut an, richtig an.
doch sie bleibt nicht, obwohl du ihre anwesenheit doch so berechtigt findest,
ich vermisse die stechende gleißende weiße leere,
die sich diamantartig in mein inneres frisst und mich doch ausfüllt.
ich will sie wieder haben,
denn sie hat mich an dich erinnert;
aber sie kommt nicht wieder,
so wie du nie wieder kommst.
ich kann sie in mein gedächtnis rufen,
so wie ich dein lachen zurückholen kann;
aber ich kann es nicht festhalten,
nich BEhalten.
und es fehlt mir so sehr,
weil wenigstens dieser große, kalte diamant in mir war.
jetzt ist dort leere, es fühlt sich dumpf an,
dumpf & leer und es ist dunkel.
wo ist das gleißende weiß das sich in meinem inneren ausgebreitet hatte?
ich will den schmerz zurück,
denn er erscheint mir soviel berechtigter
als diese abwesenheit von gefühlen,
und ich weine um die gefühle die mir fehlen.
es ist faszinierend,
dass dieser schmerz mich mehr an dich erinnert
als die gemeinsamen erlebnisse, das lachen, die bilder.
aber er dominiert und er ist soviel erträglicher.
ich möchte ihn festhalten,
ich will ihn nicht verlieren
wie ich dich verloren habe.
und doch weiß ich, dass es schon längst geschehen ist.
ich kann ihn nicht anketten,
ihn nicht zu meinem eigen machen.
der schmerz besitzt den mensch,
nicht der mensch den schmerz.
und es macht mich so unendlich traurig zu wissen,
dass ich ihn nicht halten kann.
wo er mir doch soviel kraft und halt gegeben hat,
mich ausgefüllt hat.
hast du gehört?
ich will nicht dass du gehst!

 

Freunde

grau & neblig liegt sie vor mir,
erinnert mich,

schwer & bedrohlich liegt sie vor mir,
verängstigt mich,

schwarze schatten vor dunklem himmel
wecken schwermut in mir,

die monotone stetigkeit
nimmt mir jede hoffnung.

ein schritt, ich tauche ein.

vergangenheit,
tod,
angst,
trauer,
erinnerung,
schmerz

"wie könnt ihr so leben?"

ein schritt, ich tauche auf.

die vielseitige veränderung
weckt hoffnung in mir,

weiße wolken vor blauem himmel
nehme die schwermut von mir,

leicht & freundlich liegt sie vor mir,
ermutigt mich,

farbenfroh & hell liegt sie vor mir,
inspiriert mich,

zunkunft!

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